Das Jahr 2010 ist für mich vollgepackt mit tollen Feuerwerken. So zog es mich und die Fotografen von DDpix am Samstag den 05.06.2010 zu den “Flammende Sterne” (sitz Stuttgart) nach Gera (Thüringen).
Bereits im Vorfeld mailte und telefonierte ich mit Christel (Mitarbeiterin von “The Art of Fire“), welche an beiden Tagen für die Bühnenshow (Laser und Pyrotechnik) verantwortlich waren, wie wir am besten vorgehen am Samstag um ua. mit der Video -und Fototechnik auf den abgesperrten Bereich zu gelangen.
Der Abbrenner war wie üblich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur eine Gruppe angemeldeter Besucher durfte mit Begleitung den Abbrenner aus sicherer Entfernung besichtigen. Uns wurde zwar angeboten sich in die Gruppe einzureihen, aufgrund das das Video nicht ohne weiteres im Internet veröffentlicht werden darf, habe ich mir die Mühe jedoch nicht gemacht. Man weiß ja wie so etwas aussieht.
So verbrachten wir unsere Zeit mit Hubschrauber fotografieren, mit den Pyros quasseln, im Internet surfen, die GPS Ortung der Handys zu testen und in der Sonne zu braten. Klasse Wetter im übrigen.

Vor jedem Feuerwerk gab es an beiden Tagen eine Preshow welche von “The Art of Fire” durchgeführt wurde. Eine Bühnenshow gespickt mit Laser, Musik und Pyrotechnik. Leider war von unserer Position nicht sonderlich viel zusehen aufgrund der Menschen und Entfernung. Aus diesem Grund kann ich es nicht beurteilen. Aber das was wir sehen konnten, war sehr Fotogen und soweit ich das auf dem Kameradisplay sehen konnte, ist auch ein sehr schönes Foto entstanden. Bin selber gespannt. Ein Video direkt von der Bühne bekomme ich sicherlich von Christel irgendwann nachgeschoben.
Für das Hauptfeuerwerk mussten wir uns ganz schön weit nach hinten positionieren da im Vorfeld klar war, dass die höchsten Effekte bis über 250 Meter reichen. Nur wie weit wir hinten standen, lässt sich im nachhinein auf Google Maps nicht bestimmen. Aber wir schätzen es waren über 500 Meter vom Abbrenner.

Dann irgendwann begann das Große, rund 20 minütige Hauptfeuerwerk, durchgeführt von der deutschen Firma “Innovative Pyrotechnik” welches mir gut gefallen hat. Die Bomben kamen so ziemlich synchron und passten für meinen Geschmack gut zur Musik. Einige Effekte vielleicht nicht perfekt aber im großen und ganzen eine klasse Show. Wer vor Ort war, konnte ein sehenswertes Feuerwerk erleben mit tollen, Himmelfüllenden Goldeffekten wo selbst mein Weitwinkel fast Probleme bekommen hätte trotz der großen Entfernung.
Ich Blödmann habe aus unerfindlichen gründen am Weißabgleich rumgefummelt und für rund 2 Minuten sind die Effekte relativ weit am Anfang Blutrot und dann wieder komplett blau. Ansonsten musste ich kaum schwänken.
Fotos von: DDpix.de
Nach dem Feuerwerk ließen wir die Menschen in Ruhe zum Ausgang laufen, schauten uns die Fotos fix durch und gesellten uns für einige Zeit zu den Mädels aus dem Pyrolager. Wir tranken Kaffee, mampften einen ausgezeichneten selbst gebackenen Kuchen mit Mandarinen und ich futterte ohne Absicht Steffens Nudeln weg. Und das Gruppenfoto hab ich wieder vergessen.
Gegen 01:30 Uhr sind wir dann aufgebrochen nach Dresden. Besonderen Dank an Christel und Steffen für den abermals tollen Tag -/Abend und das nächste Ding ist (wie sagt man im Jugend-Deutsch) geritzt!
Die “Flammende Sterne” in Gera sind mit rund 13 Euro relativ passabel für ein 20 Minuten Feuerwerk je Abend. Es sind ECHTE Nationen am Start, dieses Jahr “Pains Fireworks” (England), “Innovative Pyrotechnik” (Deutschland), das Material wird von “IP” gestellt aber der Ort ist für meinen Geschmack (geschäftlich gesehen) nicht sonderlich Clever gewählt. Aufgrund des Flugplatzes stehen weit und breit keine Bäume weshalb man gute Sicht auch 2km entfernt hat. Leider konnte man dies sehr gut beobachten denn voll war es am Samstag nicht wirklich außer an den Absperrungen an den Landstraßen.
Das Feuerwerk war ohne Zweifel sehr schön und die Ticketpreise fair. Aber wie eben angedeutet, wenn die Besucher sich das 2km entfernt ansehen, ist es kein Wunder. Das Geld fällt nicht vom Himmel. Der Besucher bekommt sehr viel zusehen und kann die Zerlegung der großen Bomben deutlich spüren.
Was mich jedoch störte, dort ist alles TOP-SECRET! Der Abbrenner von “IP” ist nur (wenn überhaupt) mit Genehmigung zusehen und es besteht ein Dreh -und Filmverbot. Ebenso (Videoanalyse) stand dem Stuttgarter Unternehmen “Innovative Pyrotechnik” ein höheres Budget als dem Engländer am Vorabend zur Verfügung.
| Kameramodell: | Panasonic HDC-SD300 |
| Objektiv: | Weitwinkel |
| Blende: | F2.6 bis [OPEN] 9dB |
| ISO: | 1/50 |
| Entfernung: | Geschätzte 500 Meter |
| Pyrotechniker: | Innovative Pyrotechnik |
| Video-Source: | AVCHD 1920×1080-50i, 5.1 DolbyDigital |
| Vimeo-Source: | DivX 1280x720p, 2.1 Stereo |
Kaufempfehlung:   Camcorder · Spiegelreflexkameras · Leitfaden der Pyrotechnik · EOS 1D · EOS 5D · EOS 60D
| Dir gefallen die Artikel rund um die Pyrotechnik? Herzlichen Dank ;) |